Die Anforderungen an Wirtschaftsbetriebe haben sich stark erhöht: Vor allem die Globalisierung und die damit einhergehende weltweite Konkurrenz sind zu nennen. Viele Betriebe greifen deswegen auf den externen Sachverstand einer Unternehmensberatung zurück. Für Sie ergibt sich dadurch eine abwechslungsreiche Berufsmöglichkeit mit Zukunft.
Viele Wege zum Unternehmensberater
Voraussetzung für einen Arbeitsplatz bei einer Unternehmensberatung ist in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Allerdings ist das keinesfalls auf den Studiengang der Betriebswirtschaft beschränkt, wie viele Menschen fälschlicherweise annehmen. Jedweder Studiengang kommt hierfür grundsätzlich infrage, wenngleich in unterschiedlich hohem Maße. Unternehmensberatungen benötigen nämlich nicht nur Angestellte, die wirtschaftliche Abläufe analysieren können. Sie brauchen auch Beschäftigte mit fachlichen Einblicken in bestimmte Wirtschaftssektoren. Wenn der Auftraggeber beispielsweise ein Industrieunternehmen ist, sind Kenntnisse eines Ingenieurs unabdingbar. Benötigt ein Unternehmen Beratung bei der Pressearbeit, bedarf es Journalisten und Politikwissenschaftler. Diese Beispiele zeigen Ihnen, dass Sie sich nicht bereits vor dem Studienbeginn auf das Feld der Unternehmensberatung festlegen müssen. Sie können sich auch während des Studiums oder nach dem Abschluss dafür entscheiden. Gewisse betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind aber vorteilhaft, diese sollten Sie durch eine entsprechende Zusatzqualifikation erwerben.
Wichtige Anforderungen in diesem Beruf
Die formalen Voraussetzungen sind aber nur ein Aspekt. Zugleich müssen Sie Qualifikationen besitzen, welche in dieser Tätigkeit unerlässlich sind. So sollten Sie über eine gute Analysefähigkeit verfügen. Nur dann können Sie Verbesserungsbedarf in einem Betrieb schnell feststellen und auf dieser Basis Lösungsvorschläge entwickeln. Zu vernachlässigen ist auch psychologisches Grundwissen nicht. Als Vertreter einer Unternehmensberatung kommen Sie mit vielen Beschäftigten eines Auftraggebers ins Gespräch, um deren Erfahrungen sowie Kritikpunkte zu ergründen. Oftmals begegnen sie externen Beratern aber mit Misstrauen, das Sie überwinden müssen. Sie sollten zudem eine ausreichende Überzeugungskraft in Form eines seriösen Auftretens und rhetorischen Fertigkeiten besitzen. Die besten Analysen und Vorschläge verpuffen, wenn Sie diese nicht kompetent präsentieren können. Um Einblicke in eine Unternehmensberatung zu erlangen, empfiehlt sich die Ausübung eines Praktikums während des Studiums. Ergänzend können Sie hier mehr erfahren.
Verschiedene Zugänge zum Beruf: einige Qualifikationen sind aber unabdingbar
Im Gegensatz zu einer verbreiteten Annahme können Sie mit zahlreichen Studiengängen einen Arbeitsplatz bei einer Unternehmensberatung erhalten. Sollten Sie kein ausgebildeter Betriebswirt sein, sollten Sie sich aber in diesem Bereich weiterbilden. Unverzichtbar als Unternehmensberater sind eine rasche Auffassungsgabe, Analysefähigkeit, psychologisches Feingefühl und Überzeugungskraft.
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